Unkraut zupfen – Teil 2

An den letzten Wochenenden ist auf unserem Grundstück viel passiert – wir waren fleißig! So sah das Grundstück noch vor 3 Wochen aus…

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Das wichtigste für uns war es den Hopfen los zu werden, der das hintere Drittel des Grundstücks mit einem dicken Wurzelgeflecht durchzogen hat. Voller Optimismus ging es ans Werk, das kann ja nicht so schwer werden. Kann es wohl. Die zum Teil 3-4 Meter langen Wurzeln sind ähnlich elastisch wie Seile und zu einem dichten Wurzelteppich verschlungen. Man zieht an einer Wurzel, kommt zu einem Knotenpunkt mit der nächsten, usw. Einzelne Wurzeln lassen sich leicht raus holen – die konnte man wie eine Spaghetti aus der Erde ziehen… eine verdammt lange Spaghetti. Andere Wurzel führen genau dort hin wo man schon fertig war… man zieht und zieht und zieht… und flucht… es ist wirklich kaum zu glauben. An einigen Stellen führen die sonst eher oberflächlich wachsenden Wurzeln senkrecht in die Tiefe. Bei gefühlt einem Meter geben wir auf und schneiden den Strang einfach ab. Mal schauen was passiert.

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So erkämpfen wir uns Meter um Meter bis der hintere Teil des Grundstücks soweit frei ist. Jetzt heißt es abwarten – wenn der Hopfen doch noch irgendwo aus dem Boden wächst müssen wir wohl gezielt graben. Es ist wirklich beunruhigend wie schnell das Zeug wächst. Vor 2 Wochen hatten die Wurzeln noch weiße Triebe, letzte Woche kamen die ersten zarten Triebe aus dem Boden und dieses Wochenende waren sie auf dem Nachbargrundstück schon gut 20 cm hoch und haben versucht sich am Baum hochzuranken. Hinterhältige Biester…

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Die Bäume und das Grundstück werden von Tag zu Tag grüner. Besonders die Brennesseln erfreuen sich nach dem langen Winter scheinbar noch bester Gesundheit. Der Blick auf den Nordgraben, direkt hinter unserem Grundstück, ist in jedem Fall traumhaft.

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Mittlerweile ist der hintere Teil des Grundstücks mit Füllsand aufgefüllt. Jetzt ist es zwar nicht mehr grün, dafür aber eben. Um den Mutterboden kümmern wir uns erst, wenn der Rohbau steht. Vorher macht das wohl nicht soviel Sinn.

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Eigentlich ist es fast schade – nachdem man sich schon daran gewöhnt hat sich Sonntag Abends mit Rückenschmerzen und Blasen an den Händen auf die Couch zu schleppen ist es jetzt schon wieder vorbei. Dabei konnte man sich bei der Gartenarbeit so gut von der langen Wartezeit auf die Baugenehmigung ablenken. Der Bauantrag ist seit 3 Wochen raus. Da haben wir bisher noch nix weiter gehört.

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