Fliesen in den Bädern

Diese Woche wurden die Fliesenarbeiten begonnen. Erst wurden Vorarbeiten wie Grundierung, Ausgleich von Unebenheiten oder Abdichtungen von Anschlüssen durchgeführt. Dann konnte im kleinen Bad gefliest werden.

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Und auch im großen Bad sieht es jetzt schon viel wohnlicher aus.  DSC_4924

Und das Badewasser haben wir auch schon eingelassen… DSC_4925

Unser Mosaik schon angedeutet.DSC_4926

Feinabsteckung

Am Samstag waren wir wieder auf dem Grundstück. Der Vermesser hat am Freitag anhand der im Bauantrag genehmigten Lagepläne das Haus eingemessen.Die Holzrahmen markieren jetzt die Fläche auf der die Erdarbeiten durchgeführt werden. Die pinken Markierungen an den Holzlatten zeigen die Lage der Außenwände.

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Auf dem Stromanschlusskasten ist sogar die Höhe für die Oberkante vom Fertigfußboden markiert.

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Wir freuen uns, diese Woche werden die Erdarbeiten durchgeführt. Zusätzlich wird vom Elektriker der Baustrom angeschlossen und wir holen uns bei den Wasserbetrieben ein Standrohr für den Hydranten ab damit die Firmen ihr Bauwasser ziehen können. Die Erdarbeiten sind von Dienstag oder Mittwoch bis Freitag geplant. Wenn alles klappt wird dann in der nächsten Woche schon die Pfahlgründung mit 29 Mikropfählen durchgeführt – wir sind wie immer optimistisch!

Standsicherheit geprüft

Heute hatten wir den Bericht zur Standsicherheit von unserem Bauvorhaben im Briefkasten. Ein Exemplar möchte jetzt ans Bauamt weitergeleitet werden, das Zweite bleibt bei uns.

Für Freitag hat sich der Vermesser angekündigt. Vorab hat er sich noch den genehmigten Bauantrag gewünscht und ihn natürlich auch bekommen. Es geht vorran. Das wird wohl einer der letzten Einträge in der Kategorie Vorbereitung werden – die Bauphase geht endlich los!

Was im Mai geschah…

Im Mai ist eigentlich leider nicht allzu viel geschehen. In erster Linie Papierkram, Papierkram und haben wir schon Papierkram erwähnt?

Nachdem der April mit dem super schnell durchgewunkenen Bauantrag so schön abgeschlossen hat kam dafür Anfang Mai dann die Rechnung. Die wurde natürlich sofort bezahlt, der Antrag abgeholt und bei Roth vorbei gebracht. Damit sind wir deutlich schneller als die bisherige Bauplanung. Um die fertig zu stellen fehlt noch die Planung für die kontrollierte Be- und Entlüftung. Die passenden Unterlagen bekommen wir am 14.05. und wir geben sie noch am gleichen Abend frei. Wir sind ein bisschen grummelig – die Pläne sind auf den 06.05. datiert und haben wohl eine Woche lang auf irgendeinem Schreibtisch gelegen.

Am 15.05.2013  erhalten wir die Rechnung für die Prüfung der Standsicherheit, bevor die nicht bezahlt ist wird auch nix gemacht. Danach übrigens auch nicht – wir haben es jetzt den 10.06., alle stehen in den Startlöchern und was fehlt noch? Genau, die Prüfung der Standsicherheit… dabei haben wir sofort bezahlt… sehr ärgerlich.

Am 18.05. hatten wir unser erstes Treffen mit unserem Bauleiter von Roth, Herrn Pospiech, auf dem Grundstück. Wir haben einen sehr guten Eindruck von Herrn Pospiech und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Am 20.05. hat Herr Hauske uns die fortgeschriebene Planung für unser Bauvorhaben geschickt. Es gab noch 2-3 Kleinigkeiten zu korrigieren, am 24.05.2013 bekommen wir eine überarbeitete Version.

Am 07.06. gab es dann das zweite Treffen mit Herrn Pospiech und dem Rohbauer. Alle stehen in den Startlöchern und warten nur noch auf den Standsicherheitsnachweis.

Wenn alles klappt wird in der Woche vom 10.06. – 14.06. der Vermesser die Feinabsteckung machen. Dann könnte in der folgenden Woche der Erdbauer sein Werk verrichten und wenn weiterhin alles klappt könnte die Firma Dietrichs (das kleinste Spezialtiefbau Unternehmen Deutschlands) noch in der letzten Juniwoche die Pfahlgründung machen… wenn alles klappt… mal schauen.

Da wir nur im hinteren Teil des Grundstücks “Unkraut gezupft” haben sieht es im vorderen Teil schon wieder aus wie Kraut und Rüben – aber da kommt ja das Haus hin. Der hintere Teil benimmt sich recht ordentlich…

Wir warten übrigens immer noch auf so ein wunderschönes Bauschild. Nur falls sich jemand angesprochen fühlt… ;)

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Das war mal wieder der aktuelle Stand der Dinge – drücken wir mal die Daumen, dass es bald los geht!

Die Medienanschlüsse sind bestellt

In der letzten Woche haben wir uns nochmal aktiv dem Papierkrieg gewidmet. Na gut, so schlimm war es nicht…

Wir mussten die folgenden Anschlüsse beantragen:

  • Frischwasseranschluss bei den Berliner Wasserbetrieben (Abwasser entfällt, das liegt bereits auf dem Grundstück)
  • Gasanschluss bei der Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg (1190,- €)
  • Telekomanschluss (390,- €)
  • Strom- und Baustrom werden über den Elektriker beantragt, da mussten wir nur eine Vollmacht ausstellen

Für den Gasanschluss haben wir sofort eine Antwort bekommen. Jetzt müssen wir uns nur mit dem Bauleiter absprechen zu wann wir den brauchen. Der Rest steht noch aus, aber wir haben ja auch noch Zeit.

Wir haben eine Baugenehmigung!

Nachdem ich heute erst in “Unkraut zupfen – Teil 2″ angemerkt habe, dass wir noch nix vom Bauantrag gehört haben gibt es jetzt schon das Update. Heute Abend haben wir routinemäßig das Onlineportal vom Bauamt auf Updates geprüft und da war er – der Status GENEHMIGT!

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Nach nur 3 Wochen! Damit haben wir nicht gerechnet. Das Team vom Bauamt darf sich mal ganz fest gedrückt und geknuddelt fühlen!

Jetzt fehlt nur noch das Nachtragsangebot von der Bemusterung, dann kann endlich die Ausführungsplanung starten.

Unkraut zupfen – Teil 2

An den letzten Wochenenden ist auf unserem Grundstück viel passiert – wir waren fleißig! So sah das Grundstück noch vor 3 Wochen aus…

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Das wichtigste für uns war es den Hopfen los zu werden, der das hintere Drittel des Grundstücks mit einem dicken Wurzelgeflecht durchzogen hat. Voller Optimismus ging es ans Werk, das kann ja nicht so schwer werden. Kann es wohl. Die zum Teil 3-4 Meter langen Wurzeln sind ähnlich elastisch wie Seile und zu einem dichten Wurzelteppich verschlungen. Man zieht an einer Wurzel, kommt zu einem Knotenpunkt mit der nächsten, usw. Einzelne Wurzeln lassen sich leicht raus holen – die konnte man wie eine Spaghetti aus der Erde ziehen… eine verdammt lange Spaghetti. Andere Wurzel führen genau dort hin wo man schon fertig war… man zieht und zieht und zieht… und flucht… es ist wirklich kaum zu glauben. An einigen Stellen führen die sonst eher oberflächlich wachsenden Wurzeln senkrecht in die Tiefe. Bei gefühlt einem Meter geben wir auf und schneiden den Strang einfach ab. Mal schauen was passiert.

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So erkämpfen wir uns Meter um Meter bis der hintere Teil des Grundstücks soweit frei ist. Jetzt heißt es abwarten – wenn der Hopfen doch noch irgendwo aus dem Boden wächst müssen wir wohl gezielt graben. Es ist wirklich beunruhigend wie schnell das Zeug wächst. Vor 2 Wochen hatten die Wurzeln noch weiße Triebe, letzte Woche kamen die ersten zarten Triebe aus dem Boden und dieses Wochenende waren sie auf dem Nachbargrundstück schon gut 20 cm hoch und haben versucht sich am Baum hochzuranken. Hinterhältige Biester…

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Die Bäume und das Grundstück werden von Tag zu Tag grüner. Besonders die Brennesseln erfreuen sich nach dem langen Winter scheinbar noch bester Gesundheit. Der Blick auf den Nordgraben, direkt hinter unserem Grundstück, ist in jedem Fall traumhaft.

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Mittlerweile ist der hintere Teil des Grundstücks mit Füllsand aufgefüllt. Jetzt ist es zwar nicht mehr grün, dafür aber eben. Um den Mutterboden kümmern wir uns erst, wenn der Rohbau steht. Vorher macht das wohl nicht soviel Sinn.

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Eigentlich ist es fast schade – nachdem man sich schon daran gewöhnt hat sich Sonntag Abends mit Rückenschmerzen und Blasen an den Händen auf die Couch zu schleppen ist es jetzt schon wieder vorbei. Dabei konnte man sich bei der Gartenarbeit so gut von der langen Wartezeit auf die Baugenehmigung ablenken. Der Bauantrag ist seit 3 Wochen raus. Da haben wir bisher noch nix weiter gehört.

Die Bemusterung

Wir holen langsam auf – vor 2 Wochen haben wir also unsere Treppe ausgesucht, letzte Woche Freitag haben wir den Rest bei Roth bemustert. Dafür haben wir von Frau Kluge-Kraemer vorab schon das Bemusterungsprotokoll und Treppen- und Türenkataloge zur Vorbereitung bekommen.

Die Bemusterung selbst ging dann mit der Schlüsselübergabe los! Juhu – wir haben einen Schlüssel! Jetzt fehlt nur noch die passende Tür, aber wer wird schon kritisch sein. Wir jedenfalls nicht, wir haben uns gefreut.

Aber zurück zum Wesentlichen – 21 Seiten Baudurchsprache- und Bemusterungsprotokoll wollen bearbeitet werden. Veranschlagt waren dafür 3 Stunden, einplanen sollten wir 4 Stunden, geworden sind es 5 1/2 Stunden. Dabei waren wir wirklich recht zielorientiert…

Es ging mit einem allgemeinen Teil zu den Versicherungen los die man für so ein Projekt braucht, dann haben wir unsere Küchenplanung abgegeben. Die Küche ist eine Nolte-Küche von Möbel Höffner. Die zu planen hat fast genau so lange gedauert wie das ganze Haus zu planen, aber das ist eine andere Geschichte.

Es folgten Punkte wie das Grundstück, die Entwässerung, Erdarbeiten, unsere Pfahlgründung (die von uns ja extern vergeben werden musste), die Mauern für Außen- und Innenwände, die Rohbauhöhen, der Schornstein (wir müssen uns endlich für einen Kamin entscheiden wegen der Anschlusshöhe für das Rauchrohr), der Ausstieg für den Schornsteinfeger, der Außenputz, die Dachdeckerarbeiten (inklusive unserem “goldenen” Dachziegel für die Satelitenschüssel), die Lage und Führung der Regenrinne… die Regentonne wird wohl nicht da stehen wo sie geplant war sondern 2m weiter – das hat aber durchaus plausible Gründe die mit dem Fließgefälle in der Regenrinne zu tun haben, die Farbe für den Dachkasten wurde besprochen… ich muss mal kurz Luft holen, wir sind jetzt auf Seite 8 von 21!

Jetzt kam dann ein schöner Teil – wir haben so richtig bemustert… also nicht nur in der Theorie, sondern mit “zum Anfassen”!

Bei der Haustür waren wir uns noch nicht ganz sicher, wir haben aber ein großes Glaselement mit Milchglas als einen Flügel und ein zweites Element als Tür, mit Glaseinsätzen – kurz: die Tür ist 2-flüglig mit einem vollverglasten Seitenteil. Das Ganze wird dann aus Sicherheitsglas sein weil man direkt dort die Treppe hinunter kommt und es im Zweifelsfall eher ungünstig ist wenn man fällt und direkt durch die Scheibe rauscht. Eine Nebeneingangstür haben wir nicht.

Das nächste Thema waren die Fenster – weiß, Kunststoff, kein Regelair weil wir ja eine Belüftungsanlage haben, unsere elektrischen Rollläden, unser Stulpfenster mit Altbauschwelle im EG zur Terrasse, die Ornamentverglasung für die Bäder, HWR und Speisekammer / Fotoecke. Später wurde auch noch die Schlagrichtung der Fenster festgelegt… an was man nicht alles denken muss. Bei den Fensterbänken haben wir uns außen für Granit Rosa Beta entschieden:

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Innen ist es uns nicht ganz so leicht gefallen – am Ende haben wir die Agglo White Star gewählt.

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Der Vollständigkeit halber hier nochmal das Ganze Programm – links die Außenbänke, rechts die Innenbänke.

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Eingebaut könnte das Fenster dann so aussehen:

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In den Bädern und im Wäschebereich lassen wir die Fensterbänke mit in den Fliesenspiegel einfassen. Auch in der Küche wird die Arbeitsplatte in das Fenster eingezogen.

Die Innentreppe aus Buche – so gebeizt,  dass es aussieht als wäre sie Wenge – mit Edelstahlsprossen und geradem Handlauf als offene Vollholztreppe haben wir ja bereits erwähnt. Am Treppenauge wird das Ganze mit einer passenden Treppenrandverkleidung abgeschlossen.

Bei den Innentüren im OG haben wir uns für den Standard in Esche weiß, deckend entschieden. Im EG haben wir ja nur die zwei Türen zum HWR und zum Gästebad, die werden Wildeiche grau. Damit sollten sie dann gut zur geplanten Flurmöblierung passen. Türgriffe haben wir natürlich auch ausgesucht. Es wird der Zweite von oben – der liegt so schön geschwungen in der Hand.

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Natürlich wurde auch die Schlagrichtung der Türen festgelegt… ist ja wichtig! Durch die Kontrollierte Be- und Entlüftung müsste man entweder die Türblätter kürzen, dann hätte man einen ziemlich hohen Türspalt, oder man wählt das Upgrade für die Zargenhinterlüftung. Aber gut, man gönnt sich ja sonst…. naja – der Spruch passt beim Hausbau einfach nicht.

In den Bädern haben wir einen Unterputzspülkasten im Standard mit drin, als Badserie mussten wir ein bissl knobeln – es ist dann die Keramag “Paris” Serie geworden mit Grohe Armaturen im “Eurostyle”. Die Feinheiten wie der Waschtisch im großen Bad mit passenden Waschbecken, die Badewanne und die Raindance-Dusche kommen dann bei der Bemusterung im Bäderstudio noch dazu.

Hier einmal die “nicht Gewinner”:

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und die Gewinner unserer Auswahl:

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Die Dusche wird bodentief gefliest, mit der Duschabtrennung müssen wir uns dann erst bei der Bemusterung der Bäder final entscheiden – wir wollen ein festes Glasteil und eine große Tür. Mal sehen ob das so geht wie wir uns das denken.

Einen Handtuchwärmer haben wir auch und der soll über Strom laufen. Die restliche Heizung ist auf Gas ausgerichtet.

Dann kam wieder ein ausführlicher, theoretischer Teil zum Wasserspeicher, der Fußbodenheizung, der Be- und Entlüftungsanlage… ok zur Be- und Entlüftungsanlage. Natürlich hat die Ein- und Auslässe für Zu- und Abluft, aber man glaubt garnicht wie genau man sich überlegen muss wo die hinkommen sollen. Nicht neben das Bett, nicht über die Couch, nicht direkt über den Esstisch, …. wir haben sie am Ende alle gut unterbekommen, aber was es nicht alles zu beachten gibt!

Die Malerarbeiten haben wir mit im Angebot, das würden wir sonst zeitlich nicht schaffen.

Das EG wird komplett gefliest – wir haben da eine Variante mit Fliesen die so tun als wären sie Holz im Auge. Das Ganze dann passend zu Treppe und Küche in Wenge.

Dafür haben wir das Laminat im OG wieder raus genommen, das werden wir extern vergeben.

Puh – was für ein Marathon… aber wir gehen mit einem guten Gefühl nach Hause. Vermutlich haben wir, oder eher Frau Kluge-Kraemer, an alles gedacht. Jetzt warten wir auf das Nachtragsangebot, aber wir haben ja Zeit – der Bauantrag ist erst seit etwas über 2 Wochen unterwegs…

Unsere Treppe

Wir waren wohl etwas schreibfaul in den letzten Wochen, das liegt aber nur daran, dass wir so fleißig unser Grundstück bearbeitet haben. Aber gehen wir mal 2 Wochen zurück – wir haben unsere Treppe ausgesucht!

Dafür sind wir zum Derstappen Treppenmeister nach Lützow gefahren und haben unsere Treppe bemustert. Das ist von Berlin nicht gerade um die Ecke und der Zeitpunkt war nicht ganz typisch, aber für uns war es wichtig, dass wir am Ende eine Treppe haben die zu den Fliesen im EG passt. Dazu musste sie in Wenge sein. Die Türen zum Hauswirtschaftsraum und Gästebad sollen nämlich einen gräulichen Eicheton bekommen und sonst wird es einfach zu bunt. Die zwei Stunden Fahrt haben sich gelohnt, wir wurden vor Ort gut beraten und haben uns für eine Buchetreppe entschieden die in Wenge gebeizt ist. Im Standard hätten wir eine “normale” Buchetreppe (mit den Metallstreben aber schon die bessere Variante) und so werden wir direkt bei Derstappen das Upgrade fürs Beizen in Auftrag geben.

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Man hat uns auch ein Stück Treppe als Muster mitgegeben, so haben wir einen guten Anhaltspunkt wenn wir die Bodenfliesen aussuchen.