Der Notartermin

Es ist amtlich – wir sind Großgrundbesitzer! Na gut… 606m², aber dafür mitten in Berlin Pankow.

Am Freitag Vormittag war es nach langem Warten endlich soweit. Wir hatten unseren Notartermin. Mit gültigen Ausweisen, Finanzierungsunterlagen und unserer Kopie vom Vertrag bewaffnet ging es ans Werk.

Uns gegenüber saßen der bisherige Eigentümer und der Grundstücksvermittler, am Kopf der Tafel saß der Notar und die verbliebenen zwei Plätze haben wir besetzt. Dann wurde Stück für Stück der Vertrag vorgelesen und der Notar hat verschiedene Abschnitte aus dem Juristendeutsch in verständliche Worte übersetzt.

Nachdem die letzten Änderungen am Notarvertrag gemacht wurden, die Finanzierung dem prüfenden Blick des Eigentümers stand gehalten hat und wir über unsere ab sofort anfallenden Verwaltungskosten für die Gemeinschaftsflächen informiert wurden wurde es ernst.

Die erste Unterschrift hat der Eigentümer geleistet, danach waren wir an der Reihe und am Ende hat der Notar das Ganze offiziell gemacht. Jetzt gibt es kein Zurück mehr – wollen wir aber auch nicht!

Damit war der erste Teil des Termins erledigt, wir haben uns vom bisherigen Eigentümer und dem Vermittler verabschiedet und mit dem Notar die Eintragung der Grundschuld vorgenommen. Kostenpunkt beim Notar für den Kaufvertrag und die Grundschuldseintragung: ~2100,- Euro. Die Rechnung hatten wir bereits am nächsten Morgen im Briefkasten. Notar müsste man sein…

Zeitliche Planung:

  • 1 Woche bis zur elektronischen Auflassungsvormerkung im Grundbuch
  • nach 4 Wochen muss der Kaufpreis auf dem Notarander Konto eingegangen sein
  • die eigentliche Eintragung im Grundbuch kann mehrere Monate dauern

Für uns kann es jetzt losgehen – wir bauen unser Haus!

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Die Finanzierung ist durch

In den letzten Wochen hatten wir wenig Zeit zu schreiben – es ist aber auch nicht viel passiert. Nachdem wir recht kurz vor Weihnachten endlich mit unserer Beraterin Frau Matthies den für uns passenden Plan zur Finanzierung ausgetüfftelt haben, alle Unterlagen fertig gemacht und an die Bank geschickt haben, ist erstmal nichts passiert. Frau Matthies hatte uns schon vorgewarnt, zwischen den Jahren passiert nix. Anfang Januar haben die Banken dann langsam die Arbeit wieder aufgenommen und uns ist die Zusage ins Haus geflattert. Juhu! Auch wenn wir eigentlich keine Zweifel hatten, dass die Bank ihr Ok gibt, ist es natürlich schön wenn man es endlich schwarz auf weiß hat. Aufgrund der günstigen Zinsen haben wir uns für eine langfristige Zinsbindung in Kombination mit einem Bausparvertrag bei der DSL-Bank entschieden. Ein vergünstigter KfW-Kredit wurde zusätzlich beantragt und genehmigt.

Wir sind zufrieden und freuen uns auf die nächsten Schritte.